Auf dieser Seite entsteht ein Abhandlung über das Haus des Geisterwindes, jenem Arapagoi, welches in den Throalbergen liegt und ausschlisßlich geflügelte T'skrang, die K'stulaami, beherbergt.

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K’stulaami

 

Von den geflügelten T‘skrang

 

In den südlichen Ausläufern der Throalberge, leben in den höchsten Klippen die K’stulaami, jene Art der T’skrang, welche mit einer dünnen Hautmembran zwischen Handgelenken und Hüfte namens k‘stulaa geboren werden. Während der kaissa entwickeln diese, stehts vom "Fliegen" (eher als Gleiten zu betrachtene Fortbewegungsart) besessenen T’skrang, die Sprache der T’skrang zu "vergessen" und eine eigene, zwitschernde Sprache, ähnlich der der Windlinge zu sprechen. Zudem entwickeln viele von ihnen eine Abneigung gegen Wasser, so das die klassischen Rollen von Wasser und Luft im Leben der T’skrang bei ihnen getauscht sind. Verständlicherweise ist in der normalen T’skrang- Gesellschaft nur noch recht wenig mit ihnen anzufangen, so dass es Aufgabe des Chaida eines solchen ist, dieses zum "Haus des Geisterwindes"- wie oben beschrieben, in den Throalbergen liegend- zu bringen, wo es von Seinesgleichen aufgenommen wird.

(Näheres zu den K’stulaami finden geneigte Leser in "Die Völker Earthdawns Band 1" auf den Seiten 68-69 und 104.)

 

 

Das Haus des Geisterwindes

 

Übersicht

 

Das Haus des Geisterwindes, in der Sprache der K’stulaami Haus Sesslakai, liegt in den südlichen, klippenartigen Ausläufern der Throalberge, viele 100 Meter über dem Meeresspiegel, wo die geflügelten T’skrang relativ isoliert von der Außenwelt leben.

Da nur die wenigsten der k’stulaami blutsverwandt sind (seltsam, wenn nur jeder 500ste T’skrang ein solcher ist...), hat das Haus des Geisterwindes verständlicherweise eine völlig andere Clansstruktur als die Nialls der Fluss-T’skrang, so dass es in fünf Fundamente aufgeteilt ist, welche verschiedene Aufgaben erfüllen, welche für dass autonome Bestehen des Hauses Sesslakai vonnöten sind.

 

Die Stürmer (s’tokawa‘dereky)  Die Jäger des Hauses Sesslakai, furchtlos machen sie Jagd auf jene Kreaturen, welche in der Nähe des Hauses in den Bergen wohnen; sie sind für die Fleischversorgung des Hauses zuständig...
Die Aufwinde (et’kontak‘dereky)  Die Aufwinde stellen die Handwerker der Sesslakai dar, sie fertigen alles, was die k’stulaami für ihr abgeschiedenes Leben brauchen, von einfachen Werkzeugen, über Waffen, bis hin zu mag. Gegenständen
Die Unwetterflieger (sha’kon’dereky)  Scouts und Kundschafter der Sesslakai, sie kommunizieren mit den luftelementarischen Verbündeten der k’stulaami, sorgen für Nachschub an elementarer Luft und übernehmen auch priesterliche Aufgaben in der Gesellschaft der Sesslakai
Die Moossammler (feh’kon’sarrr)  Ruhig und besonnen, sind diese T’skrang, wie ihr Name andeutet, für den Nachschub an essbaren Moosen und Blättern für die Sesslakai sowie Moose, Flechten und Farne für die Herstellung von Körben, etc.

Die Beutesucher (shear’garretiki) - Der Name der shear’garretiki ist irreführend; sie sind die Wächter der Sesslakai; als Kämpfer und Beschützer des Hauses sorgen sie dafür, dass unliebsame Tiere, Kreaturen und Namensgeber fern vom Revier der Sesslakai bleiben...

Jede dieser Gruppe wählt (dieses ist nicht etwa, wie unter "normalen" T’skrang die Älteste) eine eigene Lahala, welche wiederrum aus ihrem Kreis die Shivalahala Sesslakai wählen, jene haben, durch das Ritual der Namensübernahme, wie unter den Fluß- T’skrang üblich sämtliche Erinnerungen der vorherigen Lahalas bzw. Shivalahalas.

Die Shivalahala Sesslakai steht zudem unter Ständigem Kontakt zu jenem mächtigsten aller Luftelementare namens Sheratikul welches von den Sesslakai als Passion verehrt wird.

Entgegen einiger Gerüchte ist es falsch, dass sie eine Dienerin Eisschwinges ist, war jedoch ist, dass jene beide öfters in Kontakt stehen, zumeist auf magischem Wege (siehe unten).

 

Lage

 

Das Haus Sesslakai liegt in dem Gebirge, welches südlich von Märkteburg liegt, jene Gebirgskette der Throalberge wird von den Zwergen Tekdargod- Berge genannt, welches in "Neuthroal" tatsächlich Berge des Geisterwindes heißt. Den Namen verdanken diese Berge dem heulendem Geräusch, welches der Wind erzeugt, wenn er sich in den Spitzen der Felsen verfängt, so dass er ein heulendes Geräusch von sich gibt, welches an windigeren Tagen dem Gewimmere und Weinen aus unzähligen Kehlen ähnelt. Viele Legenden ranken sich um dieses Phänomen, wie zum Beispiel, dass dieses die hier gefangenen Seelen gefallener Zwerge aus einer Schlacht gegen das Riesenvolk aus zwergischen Legenden sei; tatsächlich ist es jedoch nur der Wind, nicht mehr oder weniger...

In den Gipfeln jener Berge leben die K’stulaami in ursprünglich natürlichen Höhlen welche von den et’kontak’dereky über viele Jahrhunderte ausgebaut wurden, so dass sich zum jetzigen Zeitpunkt eine kleine Stadt hinter den natürlichen Eingängen der Höhlen verbirgt.

Die Eingänge zu den Höhlen beginnen in einer Höhe von ca. 3500 Metern, welche auf Grund der steilen, klippenartigen Berge erst nach vielen Stunden klettern zu erreichen sind, die höchsten Eingänge, jene die zur Stadt im Fels führen befinden sich in über 4000 Metern Höhe...

Die Felsenstadt der Sesslakai selbst ist ca. 700 Meter in den Fels hineingehauen, die natürlichen Höhlen reichen wesentlich weiter in den Fels hinein, ob es hier Verbindungen zu anderen Reichen in den Throalbergen gibt, ist nicht bekannt, jedoch ist dieses gut möglich...

Die Felsenstadt selbst ist den natürlichen Höhlen nachempfunden, so dass nur ein kundiges Auge erkennen kann, dass die Höhlen im Berg von den k’stulaami geschaffen worden sind. Nach wenigen Schritten aus den Höhlen heraus befindet man sich bereits an dem Rand der Klippen, so das die geflügelten T’skrang nicht lange brauchen, um ihrem favorisiertem Element nahe zu sein.

Die verwirbelten Luftmassen, welche für das Heulen verantwortlich sind sorgen zudem dafür, dass stehts genug Luftbewegung da ist, so dass die K’stulaami bequem von jedem Punkt in ihrem Reich zu jedem gleiten können; ohne diese wäre es ihnen nicht ohne magische Hilfe möglich zu den höheren Höhlen zu "fliegen", wenn sie einmal tiefer unten sind.

Obwohl der Wind in diesen Höhen normalerweise stark genug weht, um für genügend Auftrieb zu sorgen, helfen Luftdiener Scheratikuls bei zu schwachem - aber auch zu starken Wind - aus, so dass ein k’stulaami niemals irgentwo auf den Spitzen der Tekdargod- Berge fest sitzt.

 

Leben in Haus Sesslakai

 

Das Leben im Haus Sesslakai gestaltet sich, schon aufgrund der fehlenden Blutsverwandschaft der K’stulaami, vollkommen anders als in den anderen größeren und kleineren Arapagoi der T’skrang, jedoch gibt es auch viele Gemeinsamkeiten.

Die Führung des Hauses untersteht dem Rat der Lahalas, welcher von der Shivalahala Sesslakai geleitet wird. Entgegen den Gewohnheiten der am Boden lebenden T’skrang, bildet dieser Rat zugleich die religiöse Führung des Hauses; obwohl die bekannten 9 Passionen ebenfalls verehrt werden, bildet den Kopf des K’stulaami- Panteons Sheratikul, ein mächtiges Luftelementar, welches seinen ausgewählten Kinder und somit Priestern (aus dem Haus der Unwetterflieger) questorenähnliche Kräfte verleiht (siehe Anhang), im Gegensatz zu den Passionen tritt es jedoch niemals ausserhalb der Tekdargod- Berge in Erscheinung, vielmehr ist es als Geist der Bergspitzen selbst zu verstehen; es lebte dort bereits, als die ersten K’stulaami in die Berge zogen, erkannte bald, dass sie keine Gefahr für ihn darstellten und entschloss sich, jene als eigene Kinder auf zu nehmen. Es setzte sich mit der scheinbaren Führerin der Neuankömmlinge in Verbindung, und die Gespräche mit der Shivalahala bestätigte es nur in seinen Gedanken. Über die Jahre begannen die geflügelten T’skrang es, erst zu verehren, dann im Laufe der Zeit, anzubeten, was seine Kraft mehrte. So wurde es bald den Passionen ähnlich mächtig, denn die T’skrang betrachteten es mit großer Ehrfurcht und Ehrerbietung und schließlich konnte es Teile seiner Kräfte auf seine Dienerschaft (aka die Priester) übetragen. Jene Hingabe hat sich bis zum heutigen Tage erhalten, so dass alle Sesslakai stets in tiefer Verbundenheit mit ihm fühlen, und der Glaube an (und die Furcht vor) Sheratikul das Leben der T’skrang in jedem Moment prägen.

Das Gleiten durch die Bergspitzen ist für die k’stulaami nicht nur Vergnügen oder für ihre Aufgaben notwendig, vielmehr ist es eine Art der hingebungsvollen Anbetung, denn mit jedem Flug begeben sie sich in die "Hände" Sheratuls, zugleich huldigen sie seiner indem sie sich seinem Element hingeben.

Die Häuser leben in getrennten Bezirken der Felsenstadt, jedes für sich um in den Aufgaben nicht gestört zu werden, jedoch sind die Bezirke allesamt gut besucht von allen k’stulaami (insbesondere die Tempelstadt).

Große Versammlungen des Hauses Sesslakai gibt es jedoch so gut wie nie (ein einziges Mal ist in der Geschichte bekannt: Der Beginn der Plage), jedoch tiefer im Berg eine große Versammlungshalle, welche alle T’skrang des Hauses fasst, jedoch im Augenblick nur als Marktplatz genutzt wird.

Versammlungen der Häuser gibt es öfter, jeder Stadtteil hat einen eigenen kleineren Versammlungsraum.

 

Der Rat der Lahalas

 

Der Rat der Lahalas besteht aus den 5 Lahalas und einer Shivalahala. Da die Shivalahala aus dem Rat gewählt wird, wird nach dem sie benannt wurde ihr ehemaliger Platz sofort neu besetzt. Es gibt einen weiteren 7. Platz im Ratszimmer, welcher symbolisch für Sheratul reserviert ist, ob er jedoch je besetzt ist, kann niemand so genau sagen.

Der Rat selbst erfüllt viele Aufgaben,

 

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