Theramosh
Als die Passionen den Tod im Meer einschlossen, beschworen sie ein Übel herbei, welches ungeheuerlich war; durch den Tod in Schach gehalten, konnte es nun, dank dessen Verbannung, "frei" über die Erde wandeln, und seinem schändlichen Werk nachgehen...
Theramosh war ein minderer Dämon, der während einer der ersten Plagen,lange bevor die Drachen über Barsaive kreisten, die diese Welt heimsuchte und erschlagen wurde... Lange war er in Tod's Reich eingesperrt, so lange, dass er Tod selbst begann zu hassen, jedoch war seine Kraft nie groß genug, um sich gegen Tod selbst zu stellen, denn niemand (nicht einmal die Passionen) ist stark genug, Tod zu besiegen...
In jenen Zeiten begann er jedoch, von Tod's Wirken zu lernen und die Prinzipien dieses Wirkens zu verstehen. Als Tod von den übrigen Passionen überlistet wurde, nutzte Theramosh die Gunst der Stunde und floh aus dessen Reich, auf welchem Wege ist in den Wirren der Zeit verloren gegangen.
Mit dem Verständnis über Tod's Wirken gelang es ihm, dessen, nun eingeschränkte Macht, zu umgehen und er erschuf die ersten Untoten. Sein Wissen interessierte viele und er gab es, für ihren Körper nach ihrem Tod, gerne weiter, denn er wußte, dass er Tod so schaden könnte und zudem seinen persönlichen Vorteil davontragen würde, denn er labt sich an den Schmerzen und der Trostlosigkeit der von ihm erschaffenen Untoten, denn diesen ist die Seele des einst lebenden noch inne, nun mit ewigem Lebem unter seiner Herrschaft bestraft, denn er kann Kontrolle über ihre Körper übernehmen und so sind sie nichts weiter als beseelte Puppen.
Dieser Text stammt von einer Schrifrolle, die Abenteuerer erst kürzlich der großen Bibliothek zu Throal übergaben.
Theramosh's Kräfte
Theramosh hatt es, anders als es im Text steht, nicht komplett geschafft, aus dem Reich des Todes zu entkommen, seinen Körper erhielt er nicht zurück, so dass er nur als Schatten durch die Lande reist. Während er in der ersten Zeit zurück auf der Welt probierte, sich einen neuen zu schaffen, begann er bald, die vorteile einer nicht körperlichen Existenz zu verstehen, und ließ bald von diesem Vorhaben ab. Theramosh ist tatsächlich als der "Entdecker" der Nekromantie zu verstehen, denn er war es, der diese zum ersten Mal wirkte, welches nun Äonen zurück liegt; Dementsprechend mächtig sind seine Kräfte, er kann Untote aller Arten (fast) nach belieben erschaffen und beherrschen. Dieses Wissen bietet er Namensgebern in begrenzter Form gegen eine Markierung durch ihn an, welche ihm ermöglicht, diese nach ihrem Tod zu seinen Dienerkreaturen zu machen...
Einige Legenden, die nur wenige (Geisterbeschwörer) kennen, berichten davon, wie Theramosh Raggok selbst, nach dessen Korrumpierung unterrichtete und sein Mal "verpasste". wenn diese Legenden war wären, könnte Raggok vielleicht durch Entfernung des Mals geheilt werden...
Theramosh im Spiel
Theramosh selbst ist in eine schwarze Robe gehüllt, welche aus Schatten zu bestehen scheint. Unter der Robe ist nichts, vielmehr ist die Robe sein Körper. Obwohl er nicht mehr als ein Schatten ist, kann er bei Licht bestehen, jedoch meidet er dies, wann immer es möglich ist. Sein Schattenleib ermöglicht ihm, jeden Spalt einfach zu durchschreiten, nur massive Hindernisse halten ihn auf. Er existiert sowohl im Astralraum als auch auf der reellen Ebene, jedoch sin diese beiden Formen mit einander Verbunden; sie keinen nicht getrennt von einander agieren, noch kann eine ohne die andere existieren. Sein Astralleib entspricht dem diesseitigen. Da er keinen Körper im eigentlichen Sinne hat, richten normale Attacken gegen ihn nichts aus, nur geistige (wie z.B. "Mentaler Dolch") können ihm schaden.
Obwohl er große Macht hat, tötet er so wenig Namensgeber wie möglich, denn tot nützen sie ihm nichts und zudem kennt er die Legende von Tod's Befreiung; er weiß das seine Strafe schrecklichsein wird, sollte Tod jemals frei kommen und so probiert er so wenig Blut wie möglich zu vergießen. Sollte er jedoch zum Kampf gezwungen werden ist er mehr als bereit es mit fast jedem lebendem Wesen aufzunehmen. Von den Schlüsseln des Todes hat er gehört, jedoch entziehen sie sich seiner Macht, was ihn sehr unruhig stimmt, denn anscheinend stehen sie tatsächlich unter Tod's Schutz.
Spieler können Theramosh auf viele Weisen begegnen; so zum Beispiel in einem einfachen Hack'n Slay- Abenteuer, in dem sie ohne schlechtes gewissen Horden von Untoten umnieten können, jedoch läßt er sich auf viel subtilere und effizientere Weise einsetzten: So könnte er zum Beispiel einem Totenbeschwörer (Spieler oder gut bekannter NSC) "seinen" Tauschhandel anbieten, in diesem Fall geht der Spaß los; sobald der Charakter stirbt, oder der Charakter erfährt vorher von dem Schicksal, was ihn erwartet und er probiert alles um diesem zu entgehen. Eine andere Möglichkeit wäre die Legende um Theramosh und Raggok, welche ich bewußt nur angeschnitten habe, wenn sie war wäre, könnten die Charaktere großes vollbringen, hätten aber auch einen mächtigen Feind; wenn es nicht stimmt, hätten sie nur einen mächtigen Feind...*g Er könnte auch ein "Verbündeter" im Kampf gegen die Schlüssel des Todes sein, sie zu vernichten hat für ihn größte Wichtigkeit, jedoch kann er direkt nichts gegen sie ausrichten. Eine andere Möglichkeit wäre ein mächtiger Gegner der Spieler, der nach seinem Tod immer und immer wieder auftaucht, in diesem Fall müssen sie herausfinden dass Theramosh dahinter steckt und ihn stellen...
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Theramosh |
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| Ges: enfällt | Stä: entfällt | Zäh: entfällt |
| Wah: 20 | Wil: 20 | Cha: 22 |
| Init: 18 | Körperliche WSK: entfällt |
| Angriff: entfällt | Magische WSK: 25 |
| Schaden: entfällt | Soziale WSK: 30 |
| Anzahl Zauber: 3 | Rüstung: enfällt |
| Spruchzauberei: 20 | mag. Rüstung: 22 |
| Niederschlag: entfällt | |
| Todesschwelle: 180 | Erholungsproben: 5 |
| Verwundungsschwelle: entfällt | |
| Bewußtlosigkeitsschwelle: entfällt | Laufleistung normal/Kampf: 300 / 150 |
| Karmapunkte: 30 | Karmastufe: 15 |
Kräfte: Aura der Herschaft (25), Dämonenmal (20), Entsetzen (17), Leichen beleben (25), Spruchzauberrei (Geisterbeschwörer 14. Kreis (nur Zauber die mit dem Tod oder Untod zu tun haben)), Wandelnder Toter (25)
Legendenpunkte: 250.000
Erklärung neuer Kräfte
| Aura der Herschafft | Diese Kraft ermöglicht es Theramosh, alle Untoten im Umkreis von 250 Schritt zu kontrollieren; dazu würfelt er seine Stufe in der Kraft gegen ihre soziale Widerstandskraft, überwürfelt er diese, stehen sie unter seiner Kontrolle, wie die Puppen eines Puppenspielers; sollten sie noch ein Bewußtsein haben, kriegen sie alles mit, was sie tun, können sich jedoch nicht dagegen wehren solange er in beschriebener Reichweite ist, wenn er sich entfernt, können sie wieder frei agieren. Sollte ihm die Probe einmal nicht gelingen, sind die betreffenden Untoten für ein Jahr und einen Tag gegen diese Kraft gefeit. Theramosh kann beliebig viele Untote mit dieser Kraft kontrollieren, zudem ermöglicht sie ihm, alle Untoten im Umkreis von einer Meile zu "orten". |
| Dämonenmal | Theramosch kann Träger seines Mals nach ihrem Tod auf beliebig weite Distanz zu wandelnden Toten (siehe unten) machen, zudem spürt er, wenn sie versterben, so dass er in diesem Falle sofort agiert. Sein Mal kann er nur jenen verpassen, die sich auf den Handel einlassen. |
| Wandelnder Toter | Entspricht der Kraft "Wiedergänger" mit einigen, wichtigen Unterschieden: er muß das Opfer, wenn es keinen Handel mit ihm einging (siehe oben) "berühren", kann jedoch jedes Lebewesen mit einem Körper erneut beseelen (auch Dämonen), wenn von diesem Körper mehr als 50 % (darum sollte man die Leichen mächtiger gegner zerstückeln :-)) erhalten sind. Im Gegensatz zu "Wiedergänger" können die toten mit dieser Kraft auch über ein Jahr und einen Tag nach ihrem Tod hinaus wiederbelebt werden, jedoch kostet dieses 5 weitere bis zu Tod des Untoten nicht heilbare Punkte Schaden. Die Körper werden von der Ursprünglichen Seele wieder belebt, jedoch sind sie in jedem Fall nur Marionetten (siehe oben); von den Schmerzen seiner Opfer , die "leben", aber nicht handeln können, nährt sich Theramosh, um deren Schmerzen noch zu mehren, läßt er ihnen manchmal Kontrolle über ihren Körper, jedoch nie lange genug, dass sie Freude empfinden könnten |